Der Anlass zu diesem etwas anderen Vereinsabend, nun ja, der war ein sehr trauriger. Thomas Thannheiser, die gute Seele des LSV-Problemlöseturniers, war verstorben, plötzlich und unerwartet, wie man es schreibt. Als Würdigung gab es einen Vortrag zur Geschichte des norddeutschen Schachs, eine Vorstellung von Aufgaben von TT, ein Lösungsturnier (20 Zweizüger in 20 Minuten! Fiese, fiese, fiese!) und ein Hand-Brain-Turnier (DAS wäre was für unsere Spaßturniere, Thorsten!). Zu letzterem ist HR nicht geblieben, weil er sonst mal wieder um 4 Uhr nachts im Bett gewesen wäre, und er wollte beim Schulschachcup fit sein. Außerdem gab es 4n+1 Teilnehmer, so daß Verzicht organisatorisch Sinn machte.
Dreimal dürft ihr raten, wer das Löseturnier gewonnen hat. Selbst Magnus Arndt, SH-Lösemeister, so spielstark, aber nicht halb so alt wie HR, konnte nicht mit dem Wahnsinnstempo von HR hinlegen, der ziemlich haushoch gewann. Als kleines LOL hatte der Aussucher ein paar Zweizüger diverser Anwesender reingeschmuggelt. Doppellol: HR erinnerte sich nur mit Mühe, was noch mal „sein“ Lösungszug war, aber korrekt, während 15 Falschlöser 11 verschiedene Schlüsselzüge anboten – die einzige Aufgabe mit einem „Massensturz“.