Bei einer Begrenzung auf <2200 war HR (dessen Schnellschach-ELO wohl deutlich höher liegen dürfte als die DWZ um 2150) natürlich klar preisverdächtig. Die ersten 4 Runden wurden ihm die Punkte nur so nachgeworfen, aber beim ersten Gegner, der Schach spielen konnte (der spätere Sieger Chevelevitch) war Ende Gelände. Es folgten reichlich weitere Blackouts, so daß er nur den letzten Preis (Platz 8 mit 6/9) eintüten konnte.
Des weiteren war auch Ranvir am Start. Mit Platz 37 (4.5/9) landete er deutlich höher als gesetzt, staubte einen Wertungspreis ab und konnte eine inselschachwürdige Kombination aufs Brett zaubern.
Das Turnier hätte man auch als Schneeballschlacht austragen können. Hinkommen war kein Problem, aber die Idee von HR, nach dem Turnier gleich noch die Niedersächsische Lösemeisterschaft in Verden mitzunehmen, war ein dünner Move. Auf dem Rückweg brach der Bahnverkehr ob der paar Schneeflocken komplett zusammen. Zuhause war er erst am Sonntag in der Frühe. Na wenigstens hat er auch da mit Platz 3 einen Geldpreis mitgenommen, und ein Schachbuch.