DSOL 6A: die ersten drei Spieltage

Der SKW nimmt 2020 mit einer Mannschaft an der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) teil. Die Mannschaft wurde ihrem DWZ-Schnitt entsprechend in die Gruppe A der sechsten Liga eingeteilt. Sie hatte bisher zwei Auswärts-MKs, und zwar am 22. Juni und am 15. Juli. Das heißt im Wesentlichen, dass der Mannschaftsführer der anderen Mannschaft für die Durchführung des Mannschaftskampfes (MK) verantwortlich ist, also z.B. die Aufstellung eingeben und pünktlich “anpfeifen” muss. Die SKW-Mannschaft gewann den ersten Auswärts-MK gegen TV Tegernsee II und verlor den zweiten Auswärts-MK gegen SV Oberursel II.

Darüber hinaus hatte die SKW-Mannschaft am 10. Juli einen Heim-MK gegen SG Drewer. Thorben agierte als Mannschaftsführer souverän. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Die SKW-Mannschaft gewann erfreulicherweise ihren ersten Heim-MK.

Aufgrund der recht guten Ergebnisse steht die SKW-Mannschaft momentan auf Platz drei, hat aber bisher einen MK weniger als der Spitzenreiter gehabt und daher im Grunde noch alles in der eigenen Hand. Bisheriger Top-Scorer ist Thorben. Super! Weitere Details findet man über jene Webseite.

Jugendländervergleiche der DSJ

Im April rief die DSJ die Jugendländervergleiche ins Leben. Der HSJB nimmt an ihnen seit Anfang Mai teil, mal mehr und mal weniger erfolgreich. Der letzte fand am 12. Juli statt, siehe hier und hier. Thorsten ist bislang viermal dabei gewesen, Justus dreimal und Ranvir einmal. Wer sich nun fragt, wieso Thorsten am Start war, dem sei gesagt, dass beim Jugendländervergleich auch Erwachsene wie Jugendwarte und -trainer*innen antreten dürfen.

Basic Sommer 2020

Carina und der Jugendwart kreierten mal wieder ein neues Format: erst Schachgrundlagen per Videokonferenz, dann ein Arenaturnier in einer Schachvariante. Bisher ist dieses Format zweimal erprobt worden, und zwar am 2. und 9. Juli. Carina thematisierte in den Videokonferenzen die Quadratregel, Opposition und Zugzwang sowie das Mattsetzen mit einer Dame, außerdem Grundlegendes zu Turmendspielen. Anschließend wurden einmal Einsetzschach gespielt und einmal Räuberschach. Insgesamt schnitt Justus am besten ab. Weitere Details finden sich hier und hier.

Weil Ferien sind, ist schwer zu beurteilen, ob die geringe Beteiligung der SKW-Jugend eine Kritik an diesem neuen Format ist. Glücklicherweise machten bei den Arenaturnieren auch Lichess-Freunde von Justus mit. So liefen sie einigermaßen flüssig.

Lichess-Schulschachbundesliga: 5. Spieltag

Der fünfte Spieltag fand am 28. Juni statt. In manchen Bundesländern, u.a. in Hamburg, hatten schon die Ferien begonnen. Das Team vom Helmut-Schmidt-Gymnasium (kurz HSG, Ex-KiWi) sollte nach dem Klassenerhalt am vierten Spieltag eigentlich mit sieben anderen Teams in der zweiten Sekundarstufenliga an den Start gehen, also in einer Staffel der dritten Liga. Vermutlich wegen des Ferienbeginns in einigen Bundesländern traten jedoch drei Teams gar nicht erst an. Auch die Leitung des HSG-Teams hatte Schwierigkeiten gehabt zusammenzutrommeln. Lediglich Justus, Leon und Yusuf zeigten vollen Einsatz. Ranvir zeigte immerhin halben Einsatz. Andere waren nicht am Start. Folglich insgesamt weniger als halb so viele wie an den anderen Spieltagen. Dadurch war das HSG-Team nicht nur real, sondern auch mental geschwächt. Es blieb unter seinen Möglichkeiten und war am Ende auf Platz fünf gewissermaßen das Schlusslicht. Weitere Details finden sich hier.

Die Gesamttabelle ist noch nicht aktualisiert worden. Das HSG-Team dürfte nach wie vor ungefähr auf Platz 25 stehen. Rund 75 Teams haben teilgenommen. Am 26. Juli findet der sechste Spieltag statt. Leider wieder in den Ferien. Mal sehen, was das HSG-Team dann leisten kann…

1. Deutsche Schulschachonlinemeisterschaften 2020

Die Deutschen Schulschachmeisterschaften (DSSM) mussten wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die DSJ wollte aber nicht ganz auf ein Turnier verzichten, in dem die besten Schulschachmannschaften Deutschlands gegeneinander antreten. Aus dem Grund wurden Mitte Mai die ersten Deutschen Schulschachonlinemeisterschaften (DSSOM) ausgeschrieben. Die Länder durften je eine Mannschaft pro Wettkampfklasse (WK) nominieren. Wie aber sollten diese bestimmt werden? Den Hamburger Schulschachpokal beispielsweise hatte man ja auch nicht austragen können.

In Hamburg entschied letzten Endes der Fachausschuss Schach der BSB. Das Helmut-Schmidt-Gymnasium (Ex-KiWi) hatte sich in den WK II und IV um die Teilnahme beworben, bekam aber in beiden wegen besserer Mitbewerber nicht den Zuschlag. Der Landesschulschachreferent beantragte jedoch für die entsprechende HSG-Mannschaft einen Freiplatz in der WK IV und dem Antrag wurde stattgegeben. So durfte das HSG endlich mal an einer Variante der DSSM teilnehmen.

Fürs HSG saß ein Großteil der SKW-Jugend (Justus, Minh Luka, Yusuf, Felix und Ranvir) an den virtuellen Brettern. Ranvir war zwar als Ersatzspieler gemeldet worden, aber es wurde rotiert, sodass jeder einmal aussetzte.

Leider liefen die DSSOM nicht ganz rund. In jeder WK waren eigentlich zwei Spieltage vorgesehen. Am ersten Spieltag in der WK IV gab es aber technische Probleme, sodass letztlich keine Runde gespielt werden konnte. Am zweiten Spieltag sollten dann eigentlich sechs statt vier Runden gespielt werden, um wenigstens zwei Runden nachzuholen, aber es wurden dann doch nur fünf Runden, weil es eine Ewigkeit gedauert hatte, bis die erste Runde überhaupt starten konnte. All das verringerte nicht nur die Laune, sondern auch die Konzentration der Beteiligten. Die Qualität der Partien hätte besser sein können. Insgesamt dürfte das Ergebnis aber untrüglich sein.

Die HSG-Mannschaft landete in der WK IV auf dem 15. von 22 Plätzen. Es war ein Hin und Her gewesen. Sie war in der ersten Runde der Mannschaft vom Gymnasium Eppendorf unterlegen (einem zufälligen Gegner), hatte in der zweiten Runde gegen eine Mannschaft aus Sachsen-Anhalt gewonnen, war in der dritten Runde gegen eine Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen unterlegen, hatte in der vierten Runde gegen eine Mannschaft aus dem Saarland gewonnen und war in der letzten Runde gegen eine Mannschaft aus Thüringen unterlegen. All diese Begegnungen endeten jeweils deutlich. Weitere Platzierungen lassen sich hier einsehen.

Ranvir holte übrigens am virtuellen Brett vier am meisten Punkte für die HSG-Mannschaft, nämlich drei aus vier.

Simultan gegen Carina am 25. Juni

Weil sich das Format mit dem Thematurnier nicht so recht bewährt hatte, wollten Carina und der Jugendwart noch mal ein neues Format ausprobieren: erst simultan gegen den Trainer oder die Trainerin, dann Analyse der Partien in der Videokonferenz. Dieses Format wurde am 25. Juni erprobt. Leider kamen an dem Tag nur sehr wenige zusammen, was allerdings auch am ersten Ferientag gelegen haben könnte. Deshalb konnte auch der Jugendwart mit Felix, Justus und Samuel simultan gegen Carina antreten. Justus stand zwar zwischenzeitlich aussichtsreich und Samuel konnte fast auf Zeit gewinnen, aber am Ende gewann Carina alle vier Partien, siehe hier.

Ein Nachteil dieses neuen Formats, das bestimmt noch mal realisiert wird, zeigte sich hinterher bei der Analyse in der Videokonferenz. Die Zeit reichte gerade mal für die Analyse von zwei Partien. Danach war bei allen die Luft raus und zwei hätten zu Recht das Gefühl haben können, zu kurz gekommen zu sein.

1. HSJB-Online-Pokal am 20. Juni

Am 20. Juni richtete der HSJB erstmalig einen Online-Pokal aus. Er war recht kurzfristig ausgeschrieben worden und wurde auf lichess.org über sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 10 Minuten ausgetragen. Es gab viele Pokale zu gewinnen. Die ersten drei sollten je einen bekommen, vier sollte es als Ratingpreise geben, der beste Vereinslose sollte einen bekommen. Vermutlich in Hoffnung auf einen Pokal hatten sich in kurzer Zeit 38 unterschiedlichster Spielstärke angemeldet. Darunter waren Justus, Ranvir, Samuel und Yusuf aus der SKW-Jugend sowie unsere HSG-Stammgäste Edon und Vincent. Leider traten am Ende einige nicht an oder spielten nicht alle Runden. Darunter Ranvir, Vincent und Yusuf. Unserem Nachwuchs scheint es noch ein wenig an Disziplin zu mangeln. Wie dem auch sei, das Turnier verlief für die routinierten Justus und Samuel sowie den weniger geübten Edon vielversprechend. Justus landete mit vier Punkten und mittlerer Sonneborn-Berger auf dem zwölften Platz direkt hinter Kaiwen Wang (ungekrönter HJEM-Sieger U8) und Arthur Krüger (HJEM-Sieger U12) sowie vor David Ravina (DWZ 2094). Samuel landete mit dreieinhalb Punkten und geringer Sonneborn-Berger auf Platz 17 und Edon landete mit drei Punkten und geringer Sonneborn-Berger auf Platz 22. Weitere Details finden sich hier.

Nach diesem Ergebnis hofften die drei auf einen Pokal: Justus auf den für den besten Spieler mit einer DWZ unter 1400, Samuel auf den für den besten Spieler mit einer DWZ unter 1100 und Edon auf den für den besten Vereinslosen. Leider wurden die Sieger nicht sofort bekannt gegeben. Weil man nur rund ein Viertel aufgrund des Benutzernamens identifizieren konnte, konnte man sie sich nicht selbst erschließen. Überraschenderweise dauerte es sogar einige Tage, bis sie hier bekannt gegeben wurden. Das war natürlich etwas unerfreulich. Immerhin konnte sich Justus dann endlich freuen. Denn er gewann den erhofften Pokal. Herzlichen Glückwunsch!

Ansonsten verlief auch das Turnier ein wenig überraschend. Der U10er Maximilian Ahrdorf (DWZ 1156) wurde zum Beispiel erstaunlicher Vierter.

Großer HSG-Schachwettkampf ganz klein

In jüngerer Vergangenheit hat es am Helmut-Schmidt-Gymnasium (HSG, Ex KiWi) jährlich einen großen Schachwettkampf gegeben: Zum einen musste der HSG-Champion in einem Schaukampf seinen Titel verteidigen, zum anderen wurde in einem sogenannten Kandidatenturnier im Schweizer System ermittelt, wer im darauffolgenden Jahr den HSG-Champion herausfordern darf und wer in den Schulstufen jeweils auszeichnungswürdiges Schach spielt.

Dieser große Schachwettkampf war eigentlich für Mai geplant, fiel aber wie so vieles der Corona-Pandemie zum Opfer. Dennoch wollte das HSG nicht auf die Vergabe der Titel verzichten. Viele aus unserem Verein wollten die Titel holen bzw. verteidigen.

Leider war es fürs HSG offenbar schwieriger als die letzten Jahre, die Veranstaltung zu bewerben und Schüler*innen zur Teilnahme zu motivieren. Am Kandidatenturnier nahmen nur neun teil, zwölf hatten sich angemeldet. Der Schaukampf verlief noch schlechter. Er war für Ende Mai angesetzt, sollte offline mit Abstand stattfinden und online gestreamt werden. Ali hätte seinen Titel gegen Minh Luka verteidigen sollen. Doch aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände trat er nicht an und Minh Luka wurde kampflos zum HSG-Champion erklärt.

Minh Luka ist also neuer HSG-Champion! Und es steht auch schon fest, wer ihn nächstes Jahr herausfordern darf: Leon. Er gewann knapp, aber verdient das Kandidatenturnier. Es wurde über sieben Runden ausgetragen, er gewann sechs Partien und schlug dabei den zweitplatzierten Justus, der auch sechs Punkte holte. Der direkte Vergleich entschied, weil ihre Sonneborn-Berger gleich war. Nur Vincent, der mit fünf Punkten Dritter wurde, konnte gegen Leon gewinnen. Justus bekam folglich den Pokal mit dem Titel „Bestes Ergebnis Beobachtungsstufe“ und Vincent den mit dem Titel „Bestes Ergebnis Mittelstufe“. Weitere Details finden sich hier.

Lichess-Schulschachbundesliga: 4. Spieltag

Der vierte Spieltag fand am 7. Juni statt. Das Team vom Helmut-Schmidt-Gymnasium (kurz HSG, Ex-KiWi) ging mit sieben anderen Teams in der zweiten Sekundarstufenliga-West an den Start, also in einer Staffel der dritten Liga. Nach dem Wiederabstieg am dritten Spieltag war der Klassenerhalt das Ziel. Dazu musste man sage und schreibe Dritter werden. Denn aus den Staffeln der dritten Liga sollten eine dritte und eine vierte Liga werden. Zunächst sah es noch nicht so gut aus, weil das HSG-Team zwischen dem vierten und dem sechsten Platz pendelte. Das lag vor allem daran, dass zwei der besten aus dem HSG-Team, Justus und Leon, leider zu Beginn recht viele Partien verloren. Dann aber wurde es zunehmend ein Pendeln zwischen dem vierten und zweiten Platz und das HSG-Team konnte sich immer sicherer fühlen. Am Ende wurde es recht locker Zweiter. Die Top-Scorer waren: Justus, Yusuf und Leon. Weitere Details finden sich hier.

Momentan ist das HSG-Team übrigens in der Gesamtbetrachtung das 25. von 73 Teams.

DSJ Pfingstturnier U16 am 5. Juni

Weil die DJEM coronabedingt ausfallen mussten, führte die DSJ zu Pfingsten Online-Turniere durch. Justus nahm am U16-Turnier teil, das am 5. Juni stattfand. Es wurden elf Runden im klassischen Fischer-Blitz (3+2) gespielt. Er wurde mit fünf Punkten 55. von 84 Teilnehmer*innen. Weil auf der Ergebnisseite kaum Klarnamen veröffentlicht worden sind, lässt sich das leider nicht einordnen.

Thematurniere für die Jugend

Nachdem sich die gemeinsamen Onlineaktivitäten von Jugend und Erwachsenen wie Schnellschachabende und Monatsblitz sowie Quarantäne-Liga erst mal überholt hatten, wollte der Jugendwart wenigstens die Jugend bei der Stange halten. Er überlegte sich ein neues Format: erst theoretischer Input zu irgendeiner Eröffnung per Videokonferenz, dann ein thematisches Arenaturnier und zuletzt ein Quiz zur Wiederholung der Theorie.

Dieses neue Format wurde am 4. Juni erstmalig erprobt. Die Jugend hatte große Lust darauf oder einfach nur auf irgendwas Neues. Zumindest erschien sie zahlreich. Acht nahmen an der Videokonferenz und dem Arenaturnier teil. Das Thema war Schottisch, insbesondere Varianten nach 4… Lc5 (klassisch) und 4… Sf6 (modern). Die ersten drei im Arenaturnier waren der Reihe nach: Justus, Samuel und Vincent, wobei der Jugendwart unberücksichtigt bleibt. Weitere Details finden sich hier.

Das neue Format wirkt nach dem bisher Gesagten gut. Jedoch fehlt noch das abschließende Quiz. Es steht gewissermaßen für die Schattenseiten und hat einen eigenen Absatz verdient. Erstens dauerte die Erstellung des Quiz viel länger als gedacht. Zweitens nahm nur die Hälfte daran teil. Drittens schnitten die Teilnehmer deutlich schlechter als erwartet ab, was den Ertrag in Frage stellt, den man mit dem neuen Format zu kriegen erhofft.

Es war geplant, die Auseinandersetzung mit Schottisch auf zwei Termine zu erstrecken. Es sollte beim zweiten Mal um Varianten nach 4… Dh5 (Steinitz) und 4. Lc4 (Gambit) gehen. Aufgrund des schlechten Quizergebnisses wurde umgeplant. Zum einen sollte ein wenig wiederholt, zum anderen die Hauptvariante nach 4… Dh5 besprochen werden. Am zweiten Termin (11. Juni) nahmen aber leider nur noch sechs an der Videokonferenz, vier am Arenaturnier und zwei am Quiz teil. Es zeichnete sich ab, dass das neue Format die Jugend nicht bei der Stange halten würde. Wie dem auch sei, beim Arenaturnier siegten der Reihe nach: Justus, Ranvir und Felix. Weitere Details finden sich hier.

Es war allerdings der ausdrückliche Wunsch der Jugend, Sizilianisch zu thematisieren. Deshalb wurde das anscheinend nicht so taugliche Format am 18. Juni noch ein drittes Mal realisiert. Dabei ging es vor allem um die Alapin-Variante. Erfreuliche sieben interessierten sich dafür, wobei Edon zwei Gäste mitgebracht hatte, die das Ganze leider nicht ganz ernst nahmen. Die ersten drei im Arenaturnier waren der Reihe nach: Justus, Ranvir und Samuel, wobei der Jugendwart unberücksichtigt bleibt. Weitere Details finden sich hier.

Bericht vom Schnellschachabend am 28. Mai

Am 28. Mai trafen wir uns noch ein letztes Mal im virtuellen Spiellokal für zwei Stunden zu einem Arenaturnier mit zehn Minuten Bedenkzeit pro Person und Partie. Dieses Mal nahmen nur noch sechs teil (vier Erwachsene, zwei aus der Jugend), jedoch spielte einer bloß eine Partie, ein anderer kam mit Verspätung, noch einer pausierte nach wenigen Partien. So konnte kein flüssiges Arenaturnier zustande kommen. Der Algorithmus, der Paarungswiederholungen vermeiden soll, tut sich zu schwer und braucht gefühlt ewig. Deshalb ging dieser Schnellschachabend schnell zu Ende. Niemand hatte noch Lust. Die ersten drei waren am Ende der Reihe nach: Thorben, Dieter und Thorsten. Weitere Details finden sich hier.

Lichess-Schulschachbundesliga: 3. Spieltag

Der dritte Spieltag fand am 17. Mai statt. Das Team vom Helmut-Schmidt-Gymnasium (kurz HSG, Ex-KiWi) ging mit neun anderen Teams in der ersten Sekundarstufenliga an den Start, also in einer Staffel der zweiten Liga. Nach dem Wiederaufstieg am zweiten Spieltag war der Klassenerhalt das Ziel. Dazu musste man, wähnte der Schachlehrer, Siebter werden. In der ersten Stunde sah es gut aus, weil das HSG-Team zwischen dem vierten und dem sechsten Platz pendelte. Dann aber wurde es zunehmend ein Pendeln zwischen dem sechsten und dem achten Platz. Das lag auch daran, dass zwei der besten aus dem HSG-Team, Leon und Minh Luka, leider nur recht wenige Partien spielen konnten oder wollten und die letzten 30 bzw. 45 Minuten nicht mehr dabei waren. Am Ende wurde es ein spannender Kampf um den siebten Platz gegen das Gymnasium München/Moosach, den das HSG-Team knapp gewonnen wurde. Doch die Freude über den vermeintlichen Klassenerhalt dauerte nur kurz. Denn der Turnierleiter ließ verlauten, dass auch das HSG-Team absteige, weil eine Grundschulmannschaft den Klassenerhalt in der ersten Liga geschafft habe. Tatsächlich war das auch vorher so angekündigt worden. Allerdings ist nicht ganz klar, wieso es diese Sonderregel gab. Wie dem auch sei, so stieg das HSG-Team doch ab. Die Top-Scorer waren übrigens: Justus, Yusuf und Samuel. Weitere Details finden sich hier.

Am 7. Juni findet der vierte Spieltag der Lichess-Schulschachbundesliga statt. Das HSG-Team wird in der Sekundarstufenliga 2 West antreten (siehe hier). Es wird leider wieder gegen den Abstieg kämpfen müssen. Denn es soll eine vierte Liga gegründet werden, weshalb aus der Weststaffel nur die Teams auf den Plätzen zwei und drei in der dritten Liga verbleiben.

Momentan ist das HSG-Team übrigens in der Gesamtbetrachtung das 24. von 63 Teams. Die anvisierte Top 20 rückt in immer weitere Ferne.

Monatsblitz Mai 2020

Der Monatsblitz am 14. Mai wurde auf virtuellem Neuland ausgetragen. Mittlerweile bietet lichess.org nämlich eine Betaversion für Turniere nach Schweizer System an und die wollte natürlich getestet werden. Leider wollten ihr aber nur wenige von uns diesen Wunsch erfüllen. Oder einige werden dem Online-Schach überdrüssig. Oder, oder, oder. Jedenfalls nahmen nur drei Erwachsene und vier aus der Jugend teil und konnten so gar nicht die geplanten sieben Runden gespielt werden. In der Realität hätte man einfach ein Rundenturnier aus der ganzen Sache gemacht. Die Betaversion verkürzte immerhin automatisch auf sechs Runden. Dadurch zeigte sich aber im Turnierverlauf ein Haken am implementierten Schweizer System: Der Algorithmus lässt bei ungerader Anzahl an Teilnehmer*innen zu, dass jemand zweimal spielfrei hat und jemand anderes keinmal. Denn Felix musste zweimal aussetzen, während Carina und Yusuf keine Runde aussetzen mussten. Das rächte sich am Ende für Felix. Er holte zwar so viele Punkte wie Malte und Yusuf, aber mit der geringsten Sonneborn-Berger.

Im Verlauf vom Monatsblitz kam es zu zwei kleinen Überraschungen. In der ersten Runde verlor Thorsten gegen Justus. Ersterer hatte eigentlich schon klaren Vorteil, verringerte ihn aber erst ohne Zeitdruck und patzte dann unter Zeitdruck (siehe hier). In der vierten Runde verlor Carina gegen Thorsten. Sie nahm ihrem zentralisierten Springer im Eifer des Gefechts das letzte Fluchtfeld und Thorsten brauchte ihn nur noch mit einem Bauern anzugreifen. Danach schaukelte er das Ding nicht unbedingt sicher, aber immerhin nach Hause (siehe hier).

Hier noch die Endtabelle:

1. Carina
2. Thorsten
3. Justus
4. Yusuf
5. Malte
6. Felix
7. Ranvir

Weitere Details findet man über die Turnierseite.

Bericht vom Schnellschachabend am 7. Mai

Am 7. Mai trafen wir uns im virtuellen Spiellokal für zwei Stunden zu einem Arenaturnier mit zehn Minuten Bedenkzeit pro Person und Partie. Dieses Mal machten acht mit (vier Erwachsene, vier aus der Jugend), aber zwei davon spielten bloß ein paar wenige Partien. Die Lust an diesem Format scheint also ein wenig abzunehmen. Wie dem auch sei, Thorsten konnte sich nach einer verpatzten ersten Partie mit zwei Berserk-Partien und einer Gewinnsträhne schnell an die Spitze kämpfen. Spannender wurde der Kampf um Platz zwei und drei zwischen Justus und Thorben. Am Ende waren sie punktgleich. Weil aber Thorben eine Partie weniger gespielt hatte, hatte er eine höhere Gewinnrate. Deshalb holte er nach den Regeln der Arenaturniere Platz zwei. Justus war damit jedoch unzufrieden und Thorben ließ sich auf ein Entscheidungsblitz ein. Diesen gewann Justus. Am fairsten ist wohl nun zu sagen, sie seien beide Zweiter geworden. Weitere Details finden sich so oder so hier.