BLA 2 vs. SKW 10:22 (U12 Basisklasse)

Die Ereignisse überschlagen sich. Eigentlich sollte hier längst von den Deutschen Schulschach- und Jugendeinzelmeisterschaften berichtet werden. Heute aber lautet die Schlagzeile: „Wilhelmsburg haut Blankenese weg!“ 😉 Es hätte auch 8:24 ausgehen können, weil Johannes in der letzten Partie in einem Bauernendspiel, in dem beide einen Freibauern hatten, auf Gewinn stand und es nur falsch behandelte. Da jedoch Prabav zuvor ähnlich glücklich gewonnen hatte, ging das in Ordnung. Außerdem ist Henrys siegreiches Debüt in einer SKW-Mannschaft zu betonen.

  1. Wu, Yanlin – Aue, Silas 1:3
  2. Buck, Lennie – Thapa, Bipan 1:3
  3. Lindlar, Oscar – Raabe, Hanno 1:3
  4. Kamenetskyi, Oleh – Thapa, Prabav 1:3
  5. Beckedorf, Luca – Fiedler, Eric 1:3
  6. Birkner, Magnus – Maltzan, Henry 1:3
  7. Bosse, Henry – Wieners, Johannes 3:1
  8. Sane, Shrihan – Dobberstein, Edda 1:3

5. Itzehoer Schach-Open

Hier sei auch noch mal kurz von dem Turnier berichtet. Lionel, Ranvir und Rene waren am Start, aber nur Ranvir schloss das Turnier ordentlich ab. Lionel hatte guten Grund, die letzte Runde auszusetzen, denn er musste sich auf den Weg zu den Deutschen Schulschachmeisterschaften machen. Weswegen Rene die zweite Runde aussetzte und in der dritten kampflos verlor, ist dem Berichterstatter hingegen unbekannt. Immerhin konnte Rene dadurch das Feld von hinten aufrollen. Es gelang ihm nicht ganz, weil er in der letzten Runde verlor. So blieb nur Platz 88 trotz des 81. beim Start. Dennoch machte er ein kleines DWZ-Plus. Immerhin! Für Lionel hingegen war es richtig ärgerlich, aussteigen zu müssen. Denn er spielte ein sehr gutes Turnier, wurde trotzdem 27., obwohl er auf Platz 65 gestartet war. Er hätte in der letzten Runde auf jeden Fall um einen Preis gespielt. Dennoch bleibt etwas sehr Tröstliches: Er knackte erstmalig die 1800er DWZ-Marke! Für Ranvir sah es hingegen am Ende so aus, dass er zwar mit drei Punkten aus sieben Partien seinen Startrang ordentlich verbessern konnte, jedoch erstaunlicherweise dennoch einen DWZ-Punkt verlor. Aber was sind schon DWZ!

SKW I – HSK XIII 3.5-4.5

                                    gemeldet: 23.05.2026 9:46
     Bezirksliga A  Runde 7  22.05.2026
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          Wilhelmsburg         -     Hamburger SK XIII      
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1.   1  Reddmann,Hauke       1 - 0   Bohlmann,Eric       121  
2.   2  Fellberg,Justus      1 - 0   Wellnitz,Simon      122  
3.   3  Vesovic,Alexandar    0 - 1   Cramer,Philipp      123  
4.   4  Schröder,Kai Uwe     0 - 1   Müller,Marius       124  
5.   6  Khattar,Ranvir Sing  0 - 1   Weise,Markus        125  
6.   8  Lohmann,Rene         0 - 1   Suhr,Jascha         127  
7.  11  Kempe,Joerg           1/2    Lerm,Artur          128  
8.  12  Jacobi,Peter         1 - 0   Ziebegk,Marcel      129  
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                   Gesamt:  3.5-4.5

Bitte zur passenden Gottheit beten.

Monatsblitz Mai

EDIT von TF: Weil HR es gerade nicht schafft zu berichten oder es vermeidet, da er als Erstgesetzter nur geteilter Sechster wurde, seien von mir ein paar allgemeine Worte ergänzt. Zum Turnierverlauf kann ich nämlich nichts sagen, weil ich nicht dabei war. Dennoch kann ich z.B. den Teilnahmerekord festhalten: Es waren 14 am Start, zwei mehr als im März. Interessanterweise waren darunter sechs Vereinslose. Einer ist vor Kurzem nach Wilhelmsburg gezogen, googelte uns und brachte zum Termin gleich drei Freunde mit. Die anderen fanden so ihren Weg. Kommt gerne wieder! Außerdem kann ich festhalten: Zum zweiten Mal gewann ein SKWler den offenen Monatsblitz. Allerdings, wie schon gesagt, nicht HR. Es war Justus‘ Abend! Er verlor zwar zwei Partien im Rundenturnier, eine sogar überraschend, gewann aber den Rest, vor allem gegen die stärksten. Er wurde mit einem halben Punkt Vorsprung Erster. Im Übrigen war von uns Ranvir am Start, den HR noch immer für einen 1300er zu halten scheint, siehe das Foto der Abschlusstabelle. Erstaunlich, dass er ihn als Stammspieler der ersten Mannschaft zugelassen hat. 😉

EDIT von HR: Die DWZ stammte von Ranvir selbst, wahrscheinlich eine gefühlte 😛 Und hier ist auch die ordentliche Tabelle:
Endstand

Berliner Halbmarathon

HRs Geheimquellen berichten, daß gestern Ranvir beim Berliner Halbmarathon im Blitzschach dabei war. Ergebnisse werden nachgereicht, er soll aber gut abgeschnitten haben.

Ergänzung von TF: Zu der naheliegenden Quelle, sprich the man himself, hat der Jugendwart augenscheinlich einen besseren Draht. 😛 Ranvir landete mit fünf Siegen, sieben Remis und drei Niederlagen auf Platz 21, was gewissermaßen Bronze bedeutete, weil er das drittbeste Ergebnis mit einer Blitz-ELO unter 1900 erzielte und das nach seinem Rating mitnichten zu erwarten war.

Blumenturnier

Wie immer eine schöne Veranstaltung; für Blumenturnierverhältnisse waren die paar Wolken schon Sauwetter 🙂 HR war wie immer favorisiert und gewann wie immer nicht, in Runde 4 entging er nur um Haaresbreite einem forcierten Matt nach Damenopfer (INSELSCHACH wird berichten). Es wurde ein unangefochtener Platz 2 mit 5.5 Punkten hinter Ole Wolff von den Gastgebern mit 6. Ranvir startete gut, eine Niederlage in Runde 6 warf ihn aber weit zurück (und ersparte ihm, gegen HR gelost zu werden). Details, sobald sie da sind.

EDIT von TF: Details finden sich mittlerweile im Bericht des Veranstalters.

Miniturnierfun IX

Gestern spielte die Jugend ein Crazyhouseturnier. Acht nahmen teil. Deswegen spielte jeder gegen jeden. Justus ging als Sieger hervor, ohne einen Punkt abzugeben. Ivan gab noch einen gegen Hanno (!) ab und wurde Zweiter. Hanno musste nach einigen Runden gehen und Ranvir sprang für ihn ein. Zusammen wurden sie Dritte, obwohl Ranvir gegen Bipan (!) verlor. Dieser war ansonsten kaum erfolgreich und wurde Sechster. Vierter wurde Jakob vor Jonah nur aus Sonneborn-Berger-Gründen. Prabav und Fritz G. wurden Siebter bzw. Achter. Fritz G. konnte immerhin einen Punkt holen.

SKW II – Wedel III 5:3

     Kreisklasse B  Runde 7  07.05.2026
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       Wilhelmsburg II         -     Wedel III              
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1.  11  Kempe,Joerg          1 - 0   Toepfer,Ralf         21  
2.  12  Jacobi,Peter         1 - 0   Habilov,Mushfig      21a 
3.  13a Fuchs,Martin          1/2    Lüchau,John          22  
4.  14  Putensen,Henning      1/2    Jarke,Erhard Martin  23  
5.  15  Willert,Thorben      1 - 0   March,Johannes       27  
6.  16  Onken,Malte          1 - 0   Zarif,Ahmed Rashed   34  
7.  18  Will,Andreas         0 - 1   Schumann,Linus       36  
8.  24  Sengestack,Christop  0 - 1   Pfeifer,Klimenti     37  
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                   Gesamt:   5 - 3

Ein knapper, aber verdienter (?!?) Sieg als versöhnlicher Abschluss.

5. Blankenese Open

R1: Ranvir spielt bei diesem großen Open mit. Aus geheimer Quelle weiß HR jetzt schon, daß er sein Auftaktspiel gewonnen hat, allerdings war es eine einfache Aufgabe, weil er ziemlich genau unten in der oberen Hälfte gesetzt ist.
R2: Dem deutlich favorisierten Gegner nahm er mit Schwarz ein Remis ab.
R3: Er stand deutlich auf Bruch, als HR kiebitzte. Mit einer sehenswerten Kampfleistung gewann er erst den Minusbauern zurück, dann noch einen und dann das Endspiel, was HR sowie die Engine als sehr remisig ansahen.
R4/R5: Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Nach zwei Nullen (die zweite vermutlich unnötig, sieht man die DWZ an) dümpelt er wieder im Mittelfeld.
R6: Lange Rochade, schade. Ich guck heut nachmittag nochmal in persona vorbei.
R7: Wenigstens diese Partie gewonnen, macht 3.5/7 und Platz 23.

Endstand vom Blitzturnier Sa. kommt in Bälde.

Endstand

SKW vs. SAS 19:13 (U12 Basisklasse)

Beim heutigen Auftakt lief es viel besser als erwartet. Das lässt hoffen. Highlights waren eine schöne Taktik von Prabav, die ihren Weg in die nächste Ausgabe von Inselschach finden wird, außerdem das erfolgreiche HJMM-Debüt von Friedrich-Fritz.

  1. Thapa, Bipan – Kleinat, Lias 1:3
  2. Aue, Silas – Rehbehn, Henrik 3:1
  3. Raabe, Hanno – Frießem, Felix 2:2
  4. von Flottwell, Jonah – Lübke, Keno 3:1
  5. Thapa, Prabav – Löffler, Matti 3:1
  6. Fiedler, Eric – Treisch, Ella 1:3
  7. Wieners, Johannes – Monka, Svea 3:1
  8. Golubev, Friedrich – Bramkamp, Lilly 3:1

Interview mit einer Klublegende

Nach 15 Jahren Mitgliedschaft und acht Jahren Jugendarbeit, fing ich an, mich mehr für die Geschichte des Vereins zu interessieren. Karsten Ohl kristallisierte sich dabei als eine zentrale Figur heraus. Zufällig las ich seinen Namen 2025 in der DWZ-Liste eines Bremer Vereins. Ich suchte den Kontakt, um herauszufinden, ob es sich um dieselbe Person handelt. In der Tat! HR hätte es zwar auch gewusst, den hatte ich aber nicht gefragt. Nach dem erfolgreichen Kontakt kam die Idee zum Interview. Vielen Dank, Karsten, dass du dich darauf eingelassen hast!

Wie bist du zum Schachspielen gekommen und was hat dich von Anfang an fasziniert?

Der übliche Einstieg: Die Eltern – beide recht gute Freizeitspieler – habe ich als kleiner Junge beim Schach beobachtet, was bei Kindern im Einschulungsalter erstmal Ratlosigkeit wegen der komischen Züge mit den rätselhaften Figuren auslöst. Also hab ich mir das Geschehen erklären lassen. Und dann wollte ich natürlich selber spielen. Das bedeutete monatelang erstmal Niederlagen. Aber ich merkte, dass ich kontinuierlich besser wurde. Einmal hat mich mein Vater absichtlich gewinnen lassen. Aber das fand ich beleidigend („der hält mich wohl für doof“) und mündete in einem knallharten Ultimatum: „Wenn du nochmal absichtlich verlierst, spiele ich nie wieder mir dir Schach.“ Aber nach weiteren Monaten habe ich ihn dann zum ersten Mal geschlagen. Ich habe die Stellung noch vor Augen: Damenopfer und dann Grundlinienmatt mit einem Turm. Das war dann einer meiner schönsten Tage im Leben.

Später, als ich als 13-Jähriger zur Schulschachgruppe des Gymnasiums Wilhelmsburg stieß, war es ähnlich. Da habe ich jene Oberstufler weggeputzt, die mich auf dem Schulhof keines Blickes gewürdigt hatten. Die rächten sich dann auf ihre Weise: Wenn wir mit dem 1962er Opel Rekord Coupé von Holger Rochow zu den Schulschachwettkämpfen fuhren, saßen drei gesetzte Herren im Alter von 18 oder 19 Jahren vorne auf der durchgehenden Sitzbank, hinten vier schlanke angehende Abiturienten nebeneinander und mich legten sie quer über ihre Oberschenkel und erklärten: „Wenn Polizei kommt, müssen wir dich verstecken!“ Natürlich brüllte an jeder zweiten Kreuzung einer aus der Achtermannschaft: „Achtung – Polente!“ und alle vier Hintensitzenden zogen die Beine ruckartig an, was mich von unten gegen das Autodach schleuderte und danach kam die krachende Landung im Fußraum. Das war mir aber egal, weil ich die Typen bei der nächsten Schulmeisterschaft umso freudvoller zerlegen würde.

Erinnerst du dich an deinen ersten Besuch im Schachklub Wilhelmsburg? Wie sah damals die Jugendarbeit aus?

Das muss so um 1969 herum gewesen sein. Auslöser war eine Meldung über das Angebot des SKW in der Wilhelmsburger Zeitung, wo Paul Scholz, einer der Spitzenspieler des Vereins, eine Schachkolumne hatte. Als ich im Emmaus-Gemeindehaus – dem damaligen Spielort – reinschaute, bestand die Jugendgruppe im Wesentlichen aus Bernhard Broderdörp und Gerhard (?) Wullbrandt. Und die Jugendarbeit verkörperte Heiner Ahrens, der wild entschlossen war, den von älteren Herren geprägten Klub zu beleben. Ich habe da bereits die Schulschachgruppe am Gymnasium geleitet und für uns beide war sofort klar: Die Schulschachgruppe macht die Basisarbeit und diese Basis sollte den Verein erneuern. Heiner ist dafür jeden Freitagnachmittag zur Schulschachgruppe geradelt und hat dort den SKW behutsam, aber nachhaltig verkörpert. Schachklub Wilhelmsburg – das war für uns gleichbedeutend Heiner Ahrens.

Dennoch: Im Vergleich zu den Hamburger Edelstadtteilen waren Wilhelmsburg und auch große Teile Harburgs im Jugendschach klar unterentwickelt. Das merkten wir zum Beispiel, wenn wir bei den Hamburger Jugendeinzelmeisterschaften gegen die Jungs – Mädchen waren damals eine noch kleinere Minderheit als heute – antraten. Förderung durch echte Spitzenspieler gab es im Süderelberaum kaum. Aber es gab erste Weichenstellungen.

Gab es einen bestimmten Spieler oder Mentor, der dich beeinflusst hat?

Nicht nur einer: Da war der leider jung verstorbene Arthur Heibeck mit seinem ideenreichen und angriffslustigen Spielstil, der ohne Brechstange, sondern mit gesunder positioneller Basis einherging. Da war der Kolumnist Paul Scholz, ein filigraner Techniker, der die Schachecke in der Wilhelmsburger Zeitung bediente. Als ich ihn später „beerbte“, führte das sogar zu einer beruflichen Weichenstellung: Statt wie zunächst geplant beim Lehramt landete ich über die freie Mitarbeit bei der WZ bei einer großen Zeitung und schließlich als Redakteur bei Radio Bremen.

Was bedeutet dir der Schachklub Wilhelmsburg heute noch?

Das lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Er hat meine Jugend geprägt und – siehe oben – mein späteres Leben beeinflusst.

Welche Schlüsselmomente in der Geschichte des Vereins waren für dich prägend?

Da war vor allem der Ruck, der im Vorfeld des 40jährigen Vereinsjubiläum durch den Schachklub ging. Da haben wir Ex-Jugendliche, die inzwischen zu Twens geworden waren, in einem Alte-Herren-Klub für neuen Schwung gesorgt – vor allem durch die Gründung von INSELSCHACH, zunächst eine Zeitschrift im Grenzbereich von Seriosität, Satire, noch mehr Blödelei und gelegentlich sogar etwas schachlicher Berichterstattung. Das hat viel Spaß gemacht und mich dazu gebracht, für die große Jubiläumsausgabe die Vereinsgeschichte aufzuarbeiten. Als politisch engagierter Mensch fand ich es besonders spannend, wie die Gründer um Walter Szameitat, die zum beträchtlichen Teil aus dem Arbeitersport kamen, die Nazis 1936 an der Nase herum führten und einen nur scheinbar gänzlich unpolitischen Verein aus der Taufe hoben. Es war faszinierend, mit Walter Szameitat, der erst 1978 starb, darüber zu sprechen. Mit von der Partie bei den ersten Inselschachs waren unter anderem Klaus Neumann, Uwe Gartner, Jürgen Olschok, Lutz Meyer („elmer“) und André Grohmann für den Druck und die Technik bei der SPD-Jugendorganisation „Die Falken“.

Gibt es Wettkämpfe/Meisterschaften, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

Ja, zwei sogar: Irgendwann um 1970 herum habe ich mal einen Wettkampf über 100 Partien gegen unseren damaligen Jugendmeister Bernhard Broderdörp gespielt, der zwei oder drei Jahre älter war als ich. Wir wohnten uns in der Veringstraße gegenüber und dreimal Licht an und aus im Wohnzimmer hieß: „Los, komm rüber, ich will spielen.“ Ich habe das Match knappstmöglich gewonnen.

Und dann hatte die Pokalmeisterschaft ihren ganz besonderen Reiz. Dem Sieger winkte eine Urlaubswoche im schicken Bungalow von Georg „Schorsch“ Zemski auf Fehmarn als Preis. Für einen Studenten in chronischer Geldnot ungeahnt exklusiv.

Was war deine größte Leistung für den Schachklub Wilhelmsburg?

1972 habe ich die Süderelbe-Blitzmeisterschaft mit einem glatten Durchmarsch ohne Remis oder Niederlage gewonnen und die verdutzten Platzhirsche bei der Siegerehrung mit hoch gereckter Black-Power-Faust schockiert – das war noch viel besser als der überreichte Pokal.

Wie hat sich der Schachklub Wilhelmsburg in den letzten Jahrzehnten verändert?

Vor allem ist der SKW natürlich zu einem Hauke-Reddmann-Klub mutiert. Das meine ich positiv, denn Hauke hätte sein Schachtalent bei einem Hamburger Traditionsverein sicherlich für eine größere Schachkarriere einsetzen können. Aber er hat all seine Power in Wilhelmsburg investiert. Ich wohne ja seit 46 Jahren in Bremen. Selbst dort kennt jeder Angehörige der Schachszene den SKW – wegen Hauke.

Ein Glücksgriff – so habe ich es jedenfalls bei unserem kürzlichen Nostalgietreffen der ehemaligen Jugendgruppe am 2. April empfunden – ist euer schönes Spiellokal am Park. Die alte Spielstätte im Gemeindehaus am Rotenhäuser Damm war zwar größer, aber längst nicht so charmant.

Was wünscht du dir für die Zukunft des Schachklubs?

In den Gesprächen mit dir, Thorsten, war mein Eindruck: Ihr seid auf dem richtigen Weg. Schach in Wilhelmsburg, gerade auch im Jugendbereich, wird immer auch ein Stück Sozialarbeit sein. Ich glaube, ihr seid da gut aufgestellt. Viel Erfolg!

Elbinsel-Pokal 2026

Am 25. April 2026 am Helmut-Schmidt-Gymnasium
Einzelturnier für Schüler:innen mit Schulwertung
Neun Runden Schnellschach im Schweizer System
Pokale für die drei besten Schüler:innen und die beste Grund-/Schule
Medaillen für die beste Schüler:in einer Jahrgangsstufe
Medaille für die beste Schüler:in ohne DWZ
Medaillen für die drei besten Mädchen
Paarungen
Tabelle
Preise

Die Bretter 3, 4, 5 (R6)
L. v. Flottwell vs. K. Wang (R6)
Sieger:innen