HEM R9

HR spielte Remis (gegen den Gegner wäre selbst zu HRs besten Zeiten
ein Gewinn schwierig gewesen), Ranvir auch.
HR machte nach einem Kotzturnier mit 3.5/9 Platz 9/10 in der M,
Ranvir konnte mit 3/7 (Platz 18) immerhin einige Ranglistenpunkte gutmachen.

DJEM 2024: Lionel in der U10

„Lionel blieb in den letzten 4 Partien ungeschlagen. 2 Siege (1207 DWZ und 1164 DWZ) und 2 Remis (1498 DWZ und 1547 DWZ) sorgten dafür, dass er das Turnier doch noch besser als sein Startrang (29) auf Platz 25 beendete.

Für sein erstes Jahr in der U10 ist das eine tolle Leistung. Nun hat er ein Jahr lang Zeit, um sich schachlich weiterzuentwickeln und einen erneuten Versuch zu starten, sich für dieses Turnier zu qualifizieren.“ NvF

DJEM 2024: Justus in der ODJM B

R1: Ich gewann das erste Spiel, weil der Gegner mit Figuren herumwarf. Am Ende versuchte er auch noch mit Pattfallen zu tricksen.
R2: In der zweiten Runde stand ich die ganze Zeit mit einem Bauern auf f6 und einer Dame auf h6 gefährlich um den schwarzen König herum, der seinen g7 nicht mehr hatte. Doch ein Matt gab es nie, später wurde eine falsche Entscheidung von mir getroffen und die Partie eingestellt.
R3: Ich gewann sehr früh eine Leichtfigur für einen Bauern, spielte aber zu hastig und konnte am Ende mit einem Remis zufrieden sein.
R4: Ein Bauernverlust führte früh zum Nachteil, doch der eigentlich schwächere Gegner spielte es nicht auf Gewinn und bot mir in etwas schlechterer Stellung Remis an. Es wurde angenommen, weil die beste Variante für mich von mir falsch berechnet wurde.
R5: Es folgt das dritte Remis, wo ich mich in meiner Haupt-Schwarz-Eröffnung selbst verspielte und mich nur durch schlechte Züge des Gegners ins Unentschieden schleppen konnte.
R6: Ein Sieg war eine gute Abwechselung. In einer seltenen Variante von mir mit Weiß gegen 1. e4 e6 gewann ich die Kontrolle und fand zum Schluss eine sehr starke Taktik:

https://lichess1.org/export/fen.gif?fen=2k2r1r/pppn3p/1n2p3/8/2q1NB2/6P1/PP2Q1KP/R2R4_w_k_-_0_1&color=white
Vorteil in zwei Zügen mit Weiß

R7: Wieder Remis, diesmal gegen einen nach DWZ/ELO Stärkeren. Jener konnte nach einem Bauernverlust mit Entwicklungsvorteil zurück ins Spiel kommen, gleich zwei Bauern gewinnen, aber den Vorteil im Endspiel nicht gewinnen.
R8: Das fünfte Unentschieden hätte nicht sein müssen. Ich gewann eine Qualle, wurde wieder zu hastig und schenkte ein frühes Remis in einem besseren Endspiel, das aber kompliziert zu spielen gewesen wäre.
R9: Es folgte das sechste Remis gegen den Hamburger Alexander Borgert (HSK). Gleich im 21. Zug nach Überschreitung der Sofia-Regel (keines bis Weiß mit Zug 21 dran ist) wurde Remis gemacht. Ich stand im Endspiel 2T+D gegen 2T+D zwar aktiver, Konkretes gab es aber nicht.
Endstand: Platz 38 von 115 und einer von drei Spielern mit sechs Remis.“ JF

HEM R6

Diese Stille…Nein, HR hat keinen Selbstmord begangen 🙂 Er hat sogar
höchst ungeplant die 6. Runde gewonnen, mit 10 Meter Suppe,
aber wer fragt danach in 10 Jahren…

DJEM 2024: Zwischenbericht

U10

„Lionel ist auf Platz 29 von 58 gesetzt worden, weshalb er in der ersten Runde gegen William einen bisher DWZ-losen Jungen aus Bremen ran musste. Dieser spielte Englisch und nach einigen Zügen landeten sie in der Damengambit Abtauschvariante. Lio erkannte dies nicht und entwickelte nicht optimal weiter. Zudem startete er einen nicht gut durchdachten und zu frühen Angriff, der ihn erst in Schwierigkeiten brachte und dann die Partie kostete. Kein guter Start. Immerhin holte er im zweiten Spiel einen Sieg gegen Henri aus Bayern (1210 DWZ).
In der nächsten Doppelrunde warteten zwei starke Gegner. Gegen Jerry (1610 DWZ) tauschte Lio eine Figur gegen zwei Bauern ein und stand vor dem Endspiel auf Verlust. Dennoch drehte er es und hätte im Damenendspiel noch gewinnen können, hätte er in einer Situation den Freibauern und nicht die Dame gezogen. Somit Remis. Gegen Arian aus Berlin (1565) lief es ab dem Mittelspiel nicht gut. Die 4 Stunden Partie vom Morgen schien soviel Energie gekostet zu haben, dass seine Konzentration weg war. Es fing mit einem Turmzug von Adrian an, der einen Springerabzug auf die Dame drohte. Lio schätze diesen Abzug als nicht gefährlich ein, weshalb er die Dame nicht prophylaktisch zurückzog (wo sie eh besser gestanden hätte). Gerade dieser Abzug sorgte für mehrere Tempogewinne in dessen Folge Lio unter Druck stand und dann auch noch ohne Zwang erst die Qualität und dann das Spiel verlor.
An Tag drei gewann er erneut gegen einen Spieler aus Bayern (1283 DWZ), weil dieser in einem ausgeglichen Endspiel eine Gabel nicht sah.
Tag vier brachte ihm einen halben Punkt aus zwei Partien ein. Gegen Rafael aus Berlin (1638 DWZ) musste er sich nach einer schönen Kombination geschlagen geben. Gegen Ata Lucien (1096 DWZ) konnte er im Endspiel mit einem Bauern weniger einen Patttrick anwenden und einen halben Punkt retten.
Somit steht er mit 3 Punkten aus 7 Spielen ein bisschen schlechter als erwartet dar. Lio ist dennoch gut drauf und freut sich auf die letzten 4 Spiele.“ NvF

ODJM B

Infos zu Justus und René finden sich über jene Webseite.

HEM R5

Wenn HR sogar einen Nimzo verliert, der vom Gegner reichlich ungenau gespielt wurde, sollte er mit dem Schach aufhören. Ranvir stellte leider billig einen Bauern ein. Aber er ist noch jung und lernfähig 🙂

HEM Runde 3

HR verkackte eine Gewinnstellung zum Remis und gab der Einfachheit halber gleich auf (wozu weiterspielen, wenn weitere Honkzüge sicher sind?). Ranvir verkackte eine Gewinnstellung zum Remis, aber selbst mit weiteren Honkzügen wäre bei ungeilen Läufern keine Gefahr für beide Seiten mehr da gewesen.

Itzehoer Schach-Open 2024

Lionel und Nils fuhren hin, Ranvir und René schlossen sich an. Keiner von ihnen dürfte den ersten Platz anvisiert haben. U.a. spielten zwei IMs und ein FM mit. Dennoch gab es einige Preise zu holen, auf die sie hätten hoffen können. Genaueres ist jedoch nicht bekannt. Hier kann daher nur kurz mitgeteilt werden, was sich auf Chess-Results.com findet. Nils spielte weitgehend erwartungsgemäß, holte jedoch gegen zwei Spieler mit rund 1000 DWZ insgesamt nur einen halben Punkt und dürfte deswegen mit dem 96. Platz nicht ganz zufrieden sein. Für René lief es in den ersten drei Runden erwartungsgemäß, selbst wenn es nur einen Sieg und zwei Niederlagen bedeutete. Danach lief es anders als erwartet: vier Remis gegen einen DWZ-Schnitt von rund 1300. Er landete weit hinterm Startplatz auf dem 84. Lionel spielte weitgehend erwartungsgemäß, holte aber ähnlich wie sein Vater gegen zwei Spieler mit rund 1200 bzw. 1250 DWZ insgesamt nur einen halben Punkt. Er konnte sich immerhin direkt vor René platzieren. Der einzige, der richtig zufrieden sein dürfte, ist Ranvir. Er spielte ein gutes Turnier, erzielte vor allem in den letzten Runden super Ergebnisse. Gesetzt auf Platz 82 holte er sich mit vier Punkten aus sieben Runden Platz 44. EDIT: Mittlerweile ist bekannt, dass er einen Ratingpreis gewann. Glückwunsch!

SVE 1 – SKW 1 3.5-4.5

     Bezirksliga B  Runde 6  06.05.2024
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            Eidelstedt         -     Wilhelmsburg           
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1.   1  Kurzynsky,Mirko      0 - 1   Reddmann,Hauke        1  
2.   2  Melde,Volker         0 - 1   Staak,Riccardo        2  
3.   3  Gaschin,Ferdinand     1/2    Kempe,Joerg           3  
4.   5  Thielscher,René       1/2    Welsch,Lothar         5  
5.   6  Tarakci,Hakan        1 - 0   Schröder,Kai Uwe      6  
6.   7  Mileusnic,Milan       1/2    Fellberg,Thorsten     9  
7.  15  Duhme,Alexander       1/2    Will,Andreas         12  
8.  16  Bremer,Wolfgang       1/2    von Flottwell,Nils   18  
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                   Gesamt:  3.5-4.5

Ausgerechnet Brett 1 hielt den Betrieb auf. 🙂
Es ging sehr schnell los mit einem 1:0 von Riccardo, der mit dem feinem Sa4! den Gegner so verknotete, daß er in der ganzen Partie kein Land sah. Ebenso beruhigend, daß Nils schnell mit einem Remis nachlegte – er hat bei Lionel Eröffnungen gelernt 🙂 . Und gleich noch ein Remis von Jörg – daß die harmlos aussehende Stellung mit HR als Gegner sehr schnell eklig geworden wäre, wussten zum Glück beide nicht. Dann folgte noch ein verdientes Remis von Andreas, der viel aktiver stand und so nichts zuließ, sowie eines von Thorsten, wo der Gegner erstmal eine Figur einschenkte, dann aber Angst vor seiner eigenen Courage hatte. (Hier bestand die größte Gefahr, daß der MK sich dreht.) Lothar stellte sich wieder hinten rein, aber diesmal hatte die Stellung kaum Schwächen (und seine Läufer viel Platz 🙂 ). Auch hier wurde es remis. Nur Kai hatte einen gebrauchten Tag erwischt und stellte erst eine halbe und dann eine ganze Qualle ein.
Ja, die Engine hatte am Spiel von HR viel zu meckern (vor allem, wenn er Material einsammelte), aber die Stellung war so verdammt kompliziert, daß Fehler auf beiden Seiten unvermeidlich waren. HR zweifelte aber nie, zumal der Gegner endlos Zeit brauchte, und um Mitternacht war der Sieg endlich im Sack.
P.S. „Mitternacht“=“man sieht die Hand vor den Augen nicht“ – welcher Volldepp hat um den SVE-Fussballplatz einen Burggraben angelegt? HR fiel prompt mit dem Fahrrad runter und brach sich das Genick…nein, wir wiederholen IS176 S.34, HR ist unzerstörbar 🙂

Hier ein Foto der letzten Partie: